Al Rawda
Ratgeber · Janazah

Für welchen Toten bringt eigene Qurʾān-Rezitation Nutzen?

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Frage

Bringt die Qurʾān-Rezitation den Toten Nutzen?

Antwort

Wenn der Qurʾān vom Kind eines Verstorbenen, egal ob Vater oder Mutter, rezitiert wird, so wird die Rezitation Nutzen bringen. Aber was jemand anderen als das eigene Kind angeht, der den Qurʾān rezitiert, so wird diese Rezitation niemand anderem als den eigenen Eltern Nutzen bringen.

Daher ist auch die Ehefrau von dieser Kategorie ausgeschlossen. Aber es gibt keinen Zweifel, dass eine Ehefrau, die unter dem Tod des Ehemannes leidet, befähigt ist, für ihren Ehemann Bittgebete zu sprechen. Wenn er viel Gutes getan hat, kann sie dafür beten, dass Allah, Der Mächtige und Majestätische, seine Belohnung erhöht. Und wenn er Fehler begangen hat, dass Der Allmächtige über seine Fehler hinwegsieht. Man sollte ihn immer im Guten gedenken und für ihn beten.

Den Qurʾān zu rezitieren und dem Ehemann dessen Belohnung zukommen zu lassen ist nach dieser Antwort nicht möglich. Seine Handlungen haben bereits ein Ende gefunden, wie im angeführten Hadith erwähnt wird, dessen Schlussfolgerung lautet: „… außer drei Dingen: wiederkehrende Wohltätigkeit, Wissen welches anderen Nutzen bringt oder ein rechtschaffener Sohn der für ihn Duʿā macht.“

Scheich al-Albānī, rahimahullahAl-Hudā wa-n-Nūr, 290
Quelle

IslamFatwa.net

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